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In Bochum verkehrende Bahnlinien und deren Bahnhöfe im Stadtgebiet:
(Netzplan siehe Seitenende)
S1: Düsseldorf
Hbf. <> Dortmund Hbf.
Inbetriebnahme 26. Mai 1974 nach Düsseldorf, seit 24. September 1983
nach Dortmund
Wattenscheid-Höntrop, Ehrenfeld, Hauptbahnhof, Langendreer
West, Langendreer
S3: Oberhausen Hbf. <> Hattingen Mitte (seit 26. Mai 1974)
Dahlhausen
RE1 "NRW-Express": Hamm Hbf. <> Aachen Hbf.
Wattenscheid, Hauptbahnhof
RE6 "Westfalen-Express": Düsseldorf Hbf. <> Minden
Hbf.
Wattenscheid, Hauptbahnhof
RE11 "Rhein-Hellweg-Express": Düsseldorf Hbf. <>
Paderborn Hbf.
Wattenscheid, Hauptbahnhof
RE16 "Ruhr-Sieg-Express": Essen Hbf. <> Siegen Hbf.
Wattenscheid, Hauptbahnhof
RB40 "Ruhr-Lenne-Bahn": Essen Hbf. <> Hagen Hbf.
Wattenscheid, Hauptbahnhof
RB46 "NOKIA-Bahn": Bochum Hbf. <> Gelsenkirchen Hbf. (seit
27. Mai 1979)
Hauptbahnhof, West (bis 1979 "Gußstahlwerk"),
Riemke (stillgelegt 26. Mai 1979), Hamme, NOKIA
Ruhrtalbahn: Bochum, Eisenbahnmuseum <> Hagen Hbf.
Eisenbahnmuseum, Dahlhausen
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Historische Bahnhofsbauten in Bochum
Stillgelegte Bahnstrecken
Hasenwinkeler Kohlenweg
BO-Langendreer <> BO-Dahlhausen
"Hasenwinkeler
Kohlenweg" wurde eine Güterbahn im Süden Bochums genannt,
deren Aufgabe das "Einsammeln von Kohlen" der anliegenden Zechen
war.
Ausgangspunkt des Kohlenwegs war der Stadtteil Laer (an der Zeche Dannenbaum,
heute Opel-Werk I), Endpunkt der heutige S-Bahnhof Dahlhausen an der Ruhrtalbahn.
Unterwegs hielt die Kohlensammelbahn u.a. an der Zeche Prinz Regent und
am Rödernschacht.
Die Vorgeschichte des Kohlenwegs beginnt im Jahr 1811 als die Hütte
Gute Hoffnung Gleise für den Pferdebahnbetrieb bereitstellte. Als
1863 die Ruhrtalbahn eröffnet wurde, spurte man den Kohlenweg auf
Normalspurgleise um, sodass sie im Jahre 1865 als "richtige"
Eisenbahnstrecke eröffnet werden konnte. Am 10. Oktober 1870 wurde
sie bis Laer verlängert und von der Bergisch-Märkischen Eisenbahn
übernommen.
Für den Personenverkehr erlangte diese Strecke nie wirkliche Bedeutung,
da der Betrieb von Personenzügen von der Königlichen Eisenbahndirektion
in Essen am 1. Mai 1906 eingestellt wurde. Seitdem wurde der Bahnhof BO-Weitmar
nur noch als Güterbahnhof genutzt und in dieser Funktion am 23. Mai
1966 stillgelegt.
Mit der Ruhrkrise endete im Jahre 1979 auch die Güterbetrieb auf
den Kohlenweg. Heute wird die Strecke größtenteils als Radwanderweg
genutzt.
Erzbahn
BO-West <> BO-Hordel <> Rhein-Herne-Kanal
Die alte Erzbahn beginnt in Höhe des Bochumer Westparkes (nordwestlich
der Jahrhunderhalle) und führt an der ehemaligen Zeche Carolinenglück
und an der Siedlung Dahlhauser Heide (BO-Hordel) auf einem teilweise 10
bis 12 Meter hohen Bahndamm vorbei, bevor sie das Bochumer Stadtgebiet
verlässt. Bis die Erzbahn ihren Endpunkt am Rhein-Herne-Kanal findet,
bildet ihre Trasse die Stadtgrenze zwischen Gelsenkirchen und Herne. Im
Sommer 2008 soll der Großteil der alten Eisenbahntrasse als Radwanderweg
fertiggestellt sein.
Ruhrtalbahn
S3: Hattingen <> Essen-Steele ...
Museumsbahn: Dahlhausen, Eisenbahnmuseum <> Wengern Ost
Die Bahnstrecke entlang der Ruhr von Essen-Steele nach Hattingen wurde
1868 eröffnet, nachdem sich die Heinrichshütte um einen Eisenbahnanschluss
bemühte. Die sog. "Ruhrtalbahn" wurde von der Bergisch-Märkische
Eisenbahn betrieben. Die Gesellschaft eröffnete am 1. Juni 1874 die
Verlängerungsstrecke bis nach Wengern und Hagen durch das mittlere
Ruhrtal.
Auf dem insgesamt 18 Kilometer langen Teilstück der Ruhrtalbahn zwischen
Hattingen Bf. und Wengern Ost wurde am 23. Mai 1971 von der Bundesbahn
der Personenverkehr stillgelegt. 1982 rollte der letzte Güterzug
durch das Ruhrtal. Seit 1981 betreibt das Eisenbahnmuseum Dahlhausen einen
Museumsbahnbetrieb über die landschaftlich sehr reizvolle Strecke,
bis im Jahr 2005 die Ruhrtalbahn GmbH gegründet und die Strecke von
den Anrainerkommunen aufgekauft wurde, um den Museumsbetrieb langfristig
zu sichern.
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Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Ruhrtalbahn
Weitere
stillgelegte Bahnstrecken
Bochum-Dahlhausen <> Essen-Überruhr (7 Kilometer), stillgelegt
am 31. Mai 1959
Bochum-Präsident <> Mülheim-Heißen
(21 Kilometer), 29. Mai 1960
Bochum-Präsident <> Bochum-Nord, 26. Mai.1979
Bochum-Riemke <> Wanne-Eickel (6 Kilometer), 31. Mai 1959
Bochum-Langendreer <> Dortmund-Löttringhausen (12 Kilometer),
30. November 1979
Hattingen <> Wuppertal (22 Kilometer), 30. November 1979
Herne
<> Bochum-Graetz (heute Bochum-NOKIA, 3 Kilometer), 25. Mai 1990

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